Rund 80 Prozent aller psychodynamischen Ausbildungskandidat:innen – also mehr als 3.000 angehende Psychologische Psychotherapeut:innen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen sowie ärztliche Psychotherapeut:innen – befinden sich aktuell an DFT-Instituten in Ausbildung. Diese hohe Zahl unterstreicht die zentrale Rolle der DFT-Institute für die Qualitätssicherung in der psychodynamischen Psychotherapie-Ausbildung.
Die DFT Ausbildungs- und Weiterbildungsinstitute sind zentrale Orte der Vermittlung psychodynamischen Wissens. An ihnen werden wissenschaftliche Grundlagen und klinische Erfahrung zusammengeführt und weitergegeben. So entsteht eine lebendige Verbindung von Theorie und Praxis, die für die Ausbildung der nächsten Generation von Psychotherapeut:innen unverzichtbar ist. Die Institute sind damit Heimat eines erfahrungsbasierten Wissens, das kontinuierlich weiterentwickelt und in die psychodynamische Psychotherapie-Ausbildung eingebracht wird.
Eine Mitgliedschaft als DFT-Institut bedeutet Anerkennung und Sichtbarkeit in der psychotherapeutischen Fachwelt. Schon jetzt sind über 30 Institute Teil der DFT – und es werden stetig mehr. Jedes neue Mitgliedsinstitut bringt eigene Erfahrungen, Kompetenzen und Perspektiven ein, was nicht nur die Qualität, sondern auch die Vielfalt unserer gemeinsamen Arbeit stärkt. Darüber hinaus ist es von großer fachpolitischer Bedeutung, dass die DFT möglichst viele Institute, Dozent:innen und Ausbildungskandidat:innen vertritt, um den Anliegen der psychodynamischen Psychotherapie Gewicht zu verleihen.
Die DFT-Institute kommen regelmäßig zusammen, in der Regel vier- bis sechsmal im Jahr, meist in Form digitaler Treffen. Diese Zusammenkünfte dienen dem intensiven Austausch über Ausbildungs- und Weiterbildungskonzepte, aktuelle fachliche Entwicklungen sowie über Fragen der Qualitätssicherung in der psychodynamischen Psychotherapie. Gleichzeitig werden gemeinsame berufspolitische Positionen abgestimmt, sodass die Institute nicht nur in ihrer eigenen Ausbildungsarbeit wirken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Psychodynamik in der psychotherapeutischen Versorgung leisten.
Die Aufnahme als DFT-Institut ist unkompliziert. Voraussetzung ist, dass das Institut staatlich anerkannt ist und einen klaren tiefenpsychologischen Schwerpunkt nachweisen kann. Für den Antrag benötigen wir neben einem formlosen Schreiben grundlegende Informationen über Ihr Institut, darunter eine Informationsbroschüre, einen kurzen Abriss der Geschichte, Kopien der Anerkennungsurkunden sowie Angaben zu angebotenen Aus- und Weiterbildungsgängen. Auch Informationen zu Richtlinienverfahren, zu den Leitungen und Dozent:innen sowie zu Publikationen oder Fachtagungen sind erwünscht.
Die Mitgliedschaft als DFT-Institut ist nicht nur ein Qualitätssiegel, sondern bietet auch konkrete Vorteile. Neben der Möglichkeit zur Mitgestaltung in fachpolitischen Fragen erhalten Institute den kostenlosen Bezug der Fachzeitschrift Psychodynamische Psychotherapie. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 495,- Euro.
Wenn Sie Interesse an einer Anerkennung als DFT-Institut haben, senden Sie bitte Ihre Unterlagen an das DFT-Sekretariat (Postfach 150504, 80044 München). Mit Ihrer Mitgliedschaft werden Sie Teil eines lebendigen Netzwerks, das die Ausbildung und Weiterbildung in der Psychotherapie nachhaltig prägt und weiterentwickelt.