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Hamburg

Dozent: Egbert Jacoby                                                    als pdf mit Anmeldeformular

In diesem Seminar wird es um das effiziente Verfassen von Berichten an den Gutachter gehen.
Effizient ist dabei sowohl im Sinne von zeitsparend oder nicht zeitverschwendend gemeint, aber auch in Sinne von gewinnbringend für den eigenen Reflexionsprozess.

Berücksichtigt werden natürlich die neuen Richtlinien und auch Berichte für Anträge auf Gruppentherapie. Als theoretischer Hintergrund wird auf die OPD zurückgegriffen, ohne dass hier Kenntnisse Voraussetzung für das Seminar sind.

Termin:      20.01.2018,              Samstag 10.00 – 18.00 Uhr

Ort:            Psychotherapeutische Praxis Paulinenallee 30,
linkes Hinterhofgebäude, 1. Stock, 20259 Hamburg

Kosten:      € 152,-

                   € 128,-  ermäßigt für DFT-Mitglieder

Seminarnummer:   Gutachter    Teilnehmende: 18             FE:     8

Liebe Kolleginnen und Kollegen,               DFT-Fortbildungsprogramm 2017-2018
                                                                           Anmeldeformular 2017-2018

wir möchten Sie auch in diesem Jahr einladen, sich im Rahmen der DFT-Fortbildungs-Seminare mit Theorie und Praxis der psychodynamischen Psychotherapie und den angrenzenden Themen auseinanderzusetzen. Viele schätzen es, sich in diesem Rahmen mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und so Ihre eigene therapeutische Arbeit zu reflektieren.

Renate Ritter wird dieses Fortbildungsprogramm mit einem Vortrag „Zu Stimmungsdynamiken“ eröffnen. In einem Großgruppenseminar wird dieses Thema vertieft. Gruppen- und kollektivdynamische Stimmungslagen werden mit szenischen Darstellungen und soziodramatischen Interventionen nachvollzogen. In einem zweiten Seminar bietet Frau Ritter die Auseinandersetzung mit einem weiteren aktuellen Thema „Machtbedürfnis und Manipulation“ an.

Prof. Dr. Thomas Bock wird in einem Vortrag zum Thema „Psychosen und Eigensinn“ mit uns diskutieren, warum die rein pathologische Betrachtung des subjektiv eigenen Sinns der psychotischen Symptome zu kurz greift und eine anthropologische Sicht die psychotherapeutische Arbeit bereichern kann.

Zwei Veranstaltungen berühren das Thema Suizidalität. In einem Vortrag „zur Psychodynamik von Suizidalität“ lässt Prof. Dr. Benigna Gerisch uns an ihren Erkenntnissen aus zwanzigjähriger psychoanalytisch orientierter psychotherapeutischer Erfahrung mit suizidalen Patienten teilhaben. Wie können wir das Destruktive dechiffrieren und in der Patient-Therapeut-Beziehung konstruktiv nutzbar machen? Gaby Rösch und Stefan Bettmann haben sich aufgrund immer wieder im Rahmen von therapeutischen Kontakten auftauchenden Fragen zu Versorgungsstrukturen außerhalb der psychotherapeutischen Praxis entschieden, ein Seminar zu diesem Thema anzubieten. In „Nicht allein in Krisen“ stellen sie des weiteren Hilfemöglichkeiten in akuten suizidalen Krisen vor.

Das Seminar zu Abwehr und Widerstand von Katharina Parisius im vergangenen Fortbildungsprogramm hat so einen guten Anklang gefunden, dass wir eine Fortsetzung „Abwehr und Widerstand: lösende und motivierende Interventionen und Strategien II“ anbieten, an der sowohl die TeilnehmerInnen aus dem vergangen Jahr als auch neu hinzukommende teilhaben können. Dr. phil. Roland Voigtel widmet sich im Seminar „Zur Psychodynamik und ambulanten Behandlung der Sucht“ der Unterscheidung normalen Gebrauchs bestimmter Mittel von süchtigem Gebrauch und erläutert an Fallvorstellungen die Unterschiede zwischen Sucht als Symptom und Sucht als eigenständiger Störung.

Für LehrsupervisorInnen bietet Dr.med. Roderich Hohage wieder ein Wochenendseminar zum Umgang mit problematischen Supervisionen und problematischen Therapien an.

Ausführliche Beschreibungen der Vortrags- und Seminarinhalte finden Sie auf den folgenden Programmseiten. Alle Veranstaltungen sind für Psychologische bzw. Ärztliche PsychotherapeutInnen und für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen gedacht und werden als Fortbildung von der Psychotherapeutenkammer Hamburg akkreditiert. Wir bedanken uns bei Frau König und Frau Wittorf von der DFT-Bundesgeschäftsstelle für die freundliche, geduldige und zuverlässige Organisationsarbeit.  
Da erfahrungsgemäß einige Seminare schnell ausgebucht sein werden, ist es empfehlenswert, sich bald anzumelden. DFT-Mitglieder haben bei der Vergabe der Plätze wie immer Vorrang.

Stefan Bettmann             Silke Eggerichs           Annedore Hansen           Gaby Rösch