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Hamburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,                                                            DFT-Fortbildungsprogramm als pdf
                                                                                                          Anmeldeformular als pdf

wir möchten Sie auch in diesem Jahr einladen, sich im Rahmen der DFT-Fortbildungs-Seminare mit Theorie und Praxis der psychodynamischen Psychotherapie und den angrenzenden Themen auseinanderzusetzen. Viele schätzen es, sich in diesem Rahmen mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und so ihre eigene therapeutische Arbeit zu reflektieren.

Bisher ist das Fortbildungsprogramm im Sommer erschienen und galt für das dann folgende Jahr. Durch die Umstellung auf den Rhythmus, dem Kalenderjahresverlauf entsprechend, haben wir nun zu den schon bereits erfolgten Seminaren des 1. Halbjahres die Programmauswahl bis zum Jahresende 2018 um eine Reihe von Seminaren erweitert.

Aus dem bestehenden Programm gibt es noch einige freie Plätze in einem halbtägigen Seminar von Gaby Rösch und Stefan Bettmann zum Thema „Nicht allein in Krisen“. In der Sprechstunde sind wir häufig mit PatientInnen konfrontiert, die neben der rein psychotherapeutischen Hilfe weiterer Hilfe im Alltag benötigen. Diesbezüglich geben die ReferentInnen Informationen in diesem Seminar. Zudem stellen sie Hilfemöglichkeiten in akuten suizidalen Krisen vor.

Renate Ritter bietet im Juni ein Seminar zum „Gebrauch und Fehlgebrauch des therapeutischen Angebots“ an. Wie erkennen wir Prozesse, in denen es nicht darum geht, Veränderung anzustreben, sondern in denen ein Wiederholen der immer gleichen malignen Beziehungsform stattfindet?

Im Oktober wendet sich Renate Ritter dann dem ganz aktuellen Thema der „Beheimatung: zur Spannung von Zugehörigkeit und Abgrenzung“ zu. Sie begeht mit uns Wege, die uns helfen, der Herausforderung zwischen Zugehörigkeit und Differenz zu begegnen. Als didaktische Mittel wählt sie szenische Interventionen.

Melanie Herff berichtet über die Psychotherapeutische Arbeit mit dem „Inneren Team“, bei der unbewusste und bewusste innerer Anteile als ein Zusammenspiel verschiedener innerer Stimmen erfahrbar werden. Kernstück der Fortbildung wird das Üben und Ausprobieren in Kleingruppen  anhand eigener Beispiele sein.

Die zunehmende Bedeutung von Gruppenpsychotherapie und eine verstärkte Nachfrage durch KollegInnen hat uns veranlasst, diesem Themenbereich im neuen Programm mehr Raum einzuräumen.

Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath bietet ein Seminar mit dem Titel „Mentalisierungsbasierte Gruppen-Psychotherapie oder Mentalisieren in Gruppen?“ an. Er zeigt an Video- und Audiomaterial auf, dass sich die mentalisierungsbasierte Gruppenpsychotherapie als besonders wirksames psychodynamsiches Therapiekonzept für Patienten mit strukturellen Störungen und anderen schwierigen Diagnosen eignet.

Durch die neuen Psychotherapierichtlinen wird das therapeutische Gruppenangebot für viele TherapeutInnen attraktiver: Kurzzeittherapien können ohne vorherigen Bericht beantragt werden, so dass vor Gruppenstart nicht wie bisher eine großen Anzahl von Therapieanträgen erstellt werden müssen. Außerdem gibt es nun Abrechnungssätze, die sich nach Anzahl der Teilnehmer staffeln, so dass auch kleine Gruppen lukrativ sind, bzw. eine Gruppe mit kleinerer Teilnehmerzahl starten und bei weiterer Nachfrage langsam vergrößert werden kann. Sigrid Pape und Annedore Hansen bieten 3 aufeinander aufbauende Wochenendblöcke zur Theorie der psychodynamischen Gruppenpsychotherapie- und Gruppendynamik an. Diese Seminare sind nur im Block buchbar (Ausnahmen: Nachholer, denen ein Seminar fehlt) und bieten einen Baustein zur Erlangung der KV-Abrechnungsgenehmigung für Gruppenpsychotherapie. Weitere Informationen zur Erlangung der KV-Abrechnungsgenehmigung für Gruppen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Ausführliche Beschreibungen der Seminarinhalte enthalten die folgenden Programmseiten. Alle Veranstaltungen sind für Psychologische bzw. Ärztliche PsychotherapeutInnen und für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen gedacht und werden als Fortbildung von der Psychotherapeutenkammer Hamburg akkreditiert. Wir bedanken uns bei Frau König und Frau Wittorf von der DFT-Bundesgeschäftsstelle für die freundliche, geduldige und zuverlässige Organisationsarbeit! Da erfahrungsgemäß einige Seminare schnell ausgebucht sein werden, ist es empfehlenswert, sich bald anzumelden. DFT-Mitglieder haben bei der Vergabe der Plätze wie immer Vorrang.

Stefan Bettmann                                                                Annedore Hansen

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