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Hamburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,               DFT-Fortbildungsprogramm 2016-2017 - Ersatztermin
                                                                           Anmeldeformular 2016-2017 - Ersatztermin

wir möchten Sie auch in diesem Jahr einladen, sich im Rahmen der DFT-Fortbildungs-Seminare mit Theorie und Praxis der psychodynamischen Psychotherapie und den angrenzenden Themen auseinanderzusetzen. Viele schätzen es, sich in diesem Rahmen mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und so Ihre eigene therapeutische Arbeit zu reflektieren.

Auch in diesem Fortbildungsprogramm macht Renate Ritter Angebote zum Themenbereich „Kontext und Menschen“. Im Vortrag lädt sie uns ein, über die generationalen Bedingungen nachzudenken. Im Seminar „Kontext, Identität und innere Neuorganisation“ wird der theoretische Input mit szenischen Darstellungen erfahrbar gemacht. Das Thema „Fundamentalismus – zu interaktionellen Abwehrformen bedroht erlebter Identität“ bietet Frau Ritter in Form eines Großgruppenseminares an.

Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl widmet sich in einem Vortrag dem aktuellen Thema der Feindbilder als emotionalisierende mentale Konstruktionen. „Eine Welt ohne Feindbild? Schön wärs!“

Ein Vortrag zum Thema „Sexualität und Sexualisierung – Zur Psychodynamik von pornografischen Süchten“ wird von Dr. Sonja Düring durch ein vertiefendes Seminar ergänzt, in dem wir uns u. a. die Frage stellen, wie wir über Sexualität im Erstinterview sprechen.

Zwei Seminare berühren das Thema Neid: Silke Eggerichs beschäftigt sich mit dem „scheelen Blick“, der sich auf eine Person richtet, die ein begehrtes Gut besitzt - und mit der Möglichkeit, den Blick offen auf das Gefühl Neid zu richten. Im Seminar „Narzissmus: Überlegungen zu Scham, Neid und schönen Düften“ will Mathias Kohrs anhand einer psychoanalytischen Betrachtung des Filmes „Das Parfum“ mit den TeilnehmerInnen Aspekte narzisstischer Objektbeziehungspathologie erarbeiten.      

Zur „Diagnostik und Behandlung als schöpferischen Prozess“ nutzt Gabriele Leffers die fortführende Arbeit mit Szenen als Leitlinie im therapeutischen Prozess. Katharina Parisius zeigt uns, wie wir „motivierend und lösend mit Widerstandsphänomenen umgehen“ können.

Veränderungen im familiären Kontext sind häufig Hintergrund von Konflikten im Erwachsengefüge mit Kindern. Über „Patchworkfamilien – Chancen und Risiken“ berichtet uns das Ehepaar Univ.-Prof. Dr. Marguerite Dunitz-Scheer und Univ. Prof. Dr. Peter Scheer in einem Seminar.

Das Seminar von Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath zu „Neueren Entwicklungen zu Präsenz und Repräsentanz in mentalisierungsbasierter Einzel- und Gruppenpsychotherapie“ hat im vergangenen Jahr so großen Zuspruch gefunden, dass in einem Folgeseminar in diesem Jahr die inhaltliche Auseinandersetzung vertiefend fortgesetzt wird. TeilnehmerInnen, die am Seminar 2015 teilgenommen haben, haben bei der Vergabe dieser Plätze Vorrang.

Ausführliche Beschreibungen der Seminarinhalte finden Sie auf den folgenden Programmseiten.
Alle Veranstaltungen sind für Psychologische bzw. Ärztliche PsychotherapeutInnen und für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen gedacht und werden als Fortbildung von der Psychotherapeutenkammer Hamburg akkreditiert. Wir bedanken uns bei Frau König und Frau Wittorf von der DFT-Bundesgeschäftsstelle für die freundliche, geduldige und zuverlässige Organisationsarbeit.  
Da erfahrungsgemäß einige Seminare schnell ausgebucht sein werden, ist es empfehlenswert, sich bald anzumelden. DFT-Mitglieder haben bei der Vergabe der Plätze wie immer Vorrang.

Bei der Programmgestaltung wurden wir unterstützt von Silke Eggerichs, Gaby Rösch und Stefan Bettmann.

Annedore Hansen                                                                 Gerda Krause