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22. und 23.09.2017                                                       Flyer als pdf
IPU Berlin

Sehr geehrte DFT-Mitglieder,

das von der Europäischen Union geförderte Projekt „Therapy 2.0" hat zum Ziel, die Integration moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in Beratung und Therapie zu unterstützen. Besonders bedeutsam erscheint dies im Hinblick auf die so genannten „digital natives" im Alter von 15 bis 25 Jahren. Sie sind in einer digitalen Welt aufgewachsen und mit einer Vielzahl technologiegestützter Kommunikationsformen vertraut. Damit erschließen sich auch für Berater/innen und Therapeut/innen neue Wege, um die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erreichen.

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Dear members, colleagues and friends,

the 8 th World Congress for Psychotherapy is drawing near!

24-28 July 2017
Maison de l’UNESCO
PARIS - france 125 avenue de Suffren - 7e

You can still use the advantage of a price discount until March 1st.

more: http://www.wcp2017.org/index.html

Register at:

http://wcp2017.org/registration.html

Hope to see you in Paris!

Tamara Trebes

World Council for Psychotherapy Headoffice
Freudplatz 1
AT-1020 Vienna

www.worldpsyche.org

Nach erneuten partiellen Änderungen in der Neufassung der Psychotherapie-Richtlinie tritt diese nun zum 01.04.2017 in Kraft und bringt einige interessante Änderungen mit sich.

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Beim Job-Sharing kann ein zugelassener Vertragsarzt bzw. -psychotherapeut gemeinsam mit einem anderen Arzt in Gemeinschaftspraxis oder mit einem Angestellten tätig werden, wenn er sich einer Leistungsobergrenze unterwirft.

Für kleine Praxen ist das Job-Sharing bislang wenig interessant. Mit dessen Beginn wird die Praxis nämlich durch die Leistungsobergrenze nach Punkten oder Euro auf ihre bisherige Größe festgeschrieben. Alle über diese Obergrenze hinaus abgerechneten Leistungen werden nicht vergütet. Für die Leistungen eines hinzutretenden Job-Sharers gibt es deshalb bei kleinen Praxen innerhalb der Obergrenze kaum Raum. Wirtschaftlich ist ein Job-Sharing so meist nicht attraktiv.

Das wird sich bald ändern, denn der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Regelungen der Bedarfsplanungs-Richtlinie reformiert. Zukünftig kann die Obergrenze immer in Höhe des Fachgruppendurchschnitts festgesetzt werden. Für die Psychotherapeuten hat der G-BA sogar eine darüber hinausgehende Regelung getroffen: Die Obergrenzen für solche Praxen werden in Höhe von 125 % des Fachgruppendurchschnitts festgesetzt. Damit wird das Job-Sharing in Zukunft für kleine Praxen interessant: Mit einer bis zum Fachgruppendurchschnitt angehobenen Obergrenze kann der Praxisinhaber im bisherigen Umfang tätig bleiben, gleichzeitig gibt es Raum für einen Praxispartner oder Angestellten.

Hinzu kommt, dass ein Job-Sharing auch vor dem Hintergrund der sich aktuell verschärfenden Vorgaben für die Weitergabe von Praxen im Nachfolgezulassungsverfahren Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Wenn als Nachfolger nämlich ein Job-Sharer präsentiert wird, der

mindestens drei Jahre mit dem Abgeber zusammenarbeitete, darf der Zulassungsausschuss nicht beschließen, dass die Praxis aus Versorgungsgründen „aufzukaufen“ ist. Es ist damit zu rechnen, dass die Änderungen zeitnah in Kraft treten. Sie sollten diese schon jetzt in Ihre Planungen einbeziehen.

Christian Pinnow

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Medizinrecht
DIERKS + BOHLE Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
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Privatpraxen tragen einen großen Teil der Gesundheitsversorgung psychisch kranker Menschen. Das Recht auf medizinische Versorgung muss realistisch wahrnehmbar sein.

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