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zur Therapie bei Erwachsenen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen

in die Richtlinienpsychotherapie beschlossen. Die Umstrukturierung der Anlage 1 zum

Bundesmantelvertrag ist mit Beschluss der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und

des GKV-Spitzenverbandes zum 15.01.2015 in Kraft getreten. Dieser sieht vor, dass der

Nachweis einer Befähigung zur Anwendung der EMDR-Methode an die Ausbildung an einem

anerkannten Ausbildungsinstitut gebunden ist.

Die Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT)

e.V. entwickelt zur Zeit ein Verbandszertifikat zur EMDR-Anerkennung. Grundlage bildet

die Approbation in einem anerkannten Richtlinienverfahren (Tiefenpsychologisch fundierte

Psychotherapie, Analytische Psychotherapie). Der Erwerb dieses Zertifikats ist zudem

gebunden an den Nachweis einer Qualifikation in Psychotraumatologie, der an einem

staatlich anerkannten Institut der DFT erworben wurde. Der Nachweis muss folgende

Bausteine umfassen:

- Nachweis der Approbation/Fachkundenachweis in einem Richtlinienverfahren

- Zeugnisse oder Bescheinigungen über die Qualifikation in der psychotherapeutischen

Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung einschließlich der Methode

EMDR:

o mindestens 40 Stunden eingehende Kenntnisse in der Theorie der

Traumabehandlung und EMDR

o mindestens 40 Stunden Einzeltherapie

o mit mindestens 5 abgeschlossenen EMDR-Behandlungsabschnitten,

o unter Supervision von mindestens 10 Stunden mit EMDR durchgeführt

Die Genehmigung für die Durchführung der Methode EMDR wird in dem Verfahren erteilt, für

das die Voraussetzungen an die Qualifikation erfüllt und nachgewiesen wurden.

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